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Reiki ... ein Geschenk - eine Entscheidung

Reiki ist ein japanisches Wort (das “leki” ausgesprochen wird) und bedeutet “Universale Lebensenergie”. Diese ist nicht polar, lässt sich also nicht mit Plus und Minus beschreiben. Die Energie wird meistens (bei einer Behandlung) direkt gefühlt, was bei allen Menschen unterschiedlich ausfallen kann. Reiki wird vielfach als “warm” empfunden, wenn die Energie durch den Behandler zum Behandelten fließt, kann aber auch Kühle schenken, wenn zum Beispiel die Haut gereizt ist (bei Neurodermitis und Sonnenbrand) oder Kribbeln auf und unter der Haut erzeugen, was anzeigt, das “etwas passiert”.
Martina und Susanne

Wie die “Universale Lebensenergie” erfahren wird, ist stark von der augenblicklichen Situation des Einzelnen anhängig. Die Wirkung ist jedoch immer da. Zuverlässig und spontan, auch, wenn kein “Wärmegefühl” oder Ähnliches erspürt wird. Körperliche Entspannung scheint das “sicherste” Zeichen zu sein. Nicht selten schlafen die Behandelten schon während der “Kopfposition” (im traditionellen Behandlungsablauf an erster Stelle) ein. Während einer Behandlung sprechen die Gesichtszüge des Reiki-Empfangenden Bände - sie zeigen an, wie Druck abfällt und Harmonie sich einstellt. Nach dem “Aufwachen” ist meistens eine gewisse Lebendigkeit bei der behandelten Person zu bemerken und auch zu sehen. Man fühlt sich ein Stück weit regeneriert. Reiki “ist angekommen”. Vielleicht weckt die Behandlung aber auch das extreme Bedürfniss, ersteinmal eine Runde (weiter)zuschlafen, sich eine Auszeit zu nehmen. Wesentlich ist immer, was der Behandelte zu diesem Zeitpunkt braucht. Alles in allem: Reiki bringt uns von Anfang an ein Stück näher zu uns selbst. Die “Universale Lebensenergie” regt die Selbstheilungskräfte an, füllt jedoch nicht wirklich Defizite auf. Für eine kurze Zeit kann sich der Behandelte “energiegeladen” fühlen. Wie es dann für ihn weitergeht, hängt natürlich von ihm selbst ab - wie er sein Leben gestaltet. Im Gegenzug kann “Überfluss” harmonisiert werden und abfließen, damit sind Druck im Körper oder Stau in der Gefühlswelt gemeint. Mit Reiki finden An- und Entspannung ihren natürlichen Ausgleich. Harmonie tritt ein - wenn man es zulässt.Reiki ist ein Angebot des Lebens und an das Leben, dabei wird es niemandem “eingetrichtert”. Es ist daher auch eine Entscheidung.Auf der körperlichen Ebene bedeutet das Unterstützung, auf Dauer Mängel “im System” auszugleichen. Zerstörte Zellen werden allerdings nicht mehr zum Leben erweckt. Dafür wird mit dem Potential des Einzelnen gearbeitet, um das Optimale im “Ist-Zustand” und für das “Gleich” herauszuholen.

Reiki ist eine erlernbare Technik der Energiearbeit - in erster Linie mit und für sich selbst und dann auch für/mit anderen Menschen. Wir finden uns tagtäglich und überall mit einer gewissen “Energiequalität” umgeben. Reiki ist eine Form, welche natürlichen Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Meine eigenen Erfahrungen und der Austausch mit anderen Menschen haben gezeigt, dass die “Univerale Lebensenergie” eine gewisse Eigendynamik entwickelt und nach Ausgeglichenheit strebt.

Für mich ist Reiki ein Abenteuer, mit sehr viel Freude und Liebe verbunden, aber auch manchmal mit Angst und Unsicherheit, nicht zuletzt vor dem Neuen. Seit meiner eigenen Einweihung in den 1. Grad hat es sehr viele Höhen, aber auch Tiefen gegeben. Wege haben sich aufgetan, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Und die auch nur durch meine Arbeit mit Reiki tatsächlich ans Licht gekommen sind. Ich durfte viel über mich selbst erfahren - das vielleicht größte Abenteuer, und lernte neue Menschen kennen, die mich unterstützen und nun begleiten.

In Reiki sehe ich die größte Chance unseres Lebens. Die Individualität des Einzelnen wird menschenwürdig respektiert und gefördert, das Zusammenleben auf der Erde so in neue Bahnen gelenkt. Alles in allem ist Reiki ein Geschenk für mich und andere, an die ich diese wundervolle Energiearbeit nun weiterempfehlen darf.

Herzlichst, Susanne
Dr. Mikao Usui

Dank an Mikao Usui

Dr. Mikao Usui wurde 1862 in Japan geboren. So viel steht wohl fest. Ansonsten wird sein Lebensweg von wundersamen Geschichten begleitet. Je mehr wir über ihn lesen, je mehr wir recherchieren, wer dieser Mensch war, auf desto mehr Spannendes und auch Skurriles stoßen wir.

Ich hatte von Beginn meiner Reiki-Praxis an sehr wenig das Bedürfnis, unendlich viel Information über diesen Mann zu sammeln, Quellen zu prüfen, Literatur zu wälzen. Obwohl ich genau das durch mein Germanistikstudium und meine damalige Arbeit als Redakteurin gewohnt war. Vielmehr hatte und habe ich das tiefe Gefühl, diesen Menschen immer dann ein Stück weit näher kennenzulernen, wenn ich Reiki tatsächlich nicht theoretisiere, sondern praktiziere.
 

Man sagt, Mikao Usui habe sich intensiv mit den Heilmethoden von Jesus Christus und Gautama Buddha befasst. Er schien ein Forscher gewesen zu sein, ein lebendiger Mensch, an – wie wir heute sagen - alternativer Heilung interessiert und auf der Suche nach neuen Wegen, das Leben zu gestalten.

Der mündlichen Überlieferung nach fand er in einem Zen-Kloster alte Sanskrit-Schriften. Und diese enthielten Zeichen, die noch heute die Anwendung von Reiki möglich machen.

Man berichtet, zunächst setzte Usui diese Zeichen, die Reiki-Schlüssel, scheinbar ohne erkennbaren Erfolg ein. Als er sich aber auf dem Berg Kuruyama entschloss, zu fasten und zu meditieren, hatte er drei Wochen später ein Erleuchtungserlebnis. Er sah vor seinem inneren Auge die Zeichen und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Dieses Erleben war die Einweihung, seine Initiation, die ihm die Fähigkeit gab, Reiki zu praktizieren und zu lehren.

Zunächst setzte Usui Reiki für sich selbst ein, probierte aus, gab diese Energie an seine Familie weiter und schließlich auch an Fremde. Seine Behandlungserfolge müssen laut Erzählungen überaus bedeutend gewesen sein, und so forschte er weiter. Es entstanden Heilungsregeln, nach denen noch heute behandelt wird, und fünf Lebensregeln als Grundlage für die ganzheitliche Heilung nach seinem Konzept: Gerade heute sei dankbar , ärgere Dich nicht, sorge Dich nicht, sei gut zu anderen Menschen und gerade heute arbeite hart (an Deiner spirituellen Entwicklung). 

Usui gab sein Wissen an zahlreiche Schülerinnen und Schüler weiter, die wiederum selbst Reiki-Lehrer wurden und andere mit dieser Form der Energiearbeit vertraut machten. Heute wird auf der ganzen Welt mit Reiki gearbeitet. Mittlerweile haben einige Reikimeister die Methode Usuis in ihrem Sinne weiterentwickelt, teilweise umbenannt, auch weitere Zeichen hinzugefügt. Mein Weg sieht anders aus.

Für mich beinhaltet die Lehre nach Mikao Usui, so wie ich sie von meinen Lehrern erfahren durfte, tatsächlich das, was wir brauchen, was ich für lebenswert und erlebenswert halte. Was sich immer wieder bestätigt, sobald Reiki – die universale Lebensenergie – fließt und spürbar wird. Klar in der Essenz, wunderbar, natürlich.

Reiki an sich beinhaltet Entwicklung. Lebendigkeit. Unser persönliches Weiterkommen mit uns selbst, in der Welt , in die wir hineingeboren wurden, unseren spirituellen Weg. Die Geschichte Reikis wird von jedem mitgeschrieben, der Reiki in sein Leben integriert.



Auszug aus unserer Info-Mappe zum Seminar “Reiki - der 1. Grad”:
Die Reikibehandlung mit dem 1. Grad

Jede Reikibehandlung ist einmalig und individuell. Je mehr und öfter man sich auf dieses besonders schöne Erlebnis einlässt, egal ob als Behandelnder oder auch Behandelter, wird man immer neue Varianten feststellen und sich mehr und mehr von seiner Intuition leiten lassen. Das macht die Lebendigkeit aus, für die Reiki steht.

Mit dem 1. Grad behandelt man vorrangig sich selbst, um die Erfahrung mit Reiki zu intensivieren, sich selbst gut zu tun, an den neuen Erfahrungen zu wachsen, usw. Auch Freunde und Familienmitglieder kommen dann wohl nach und nach in den Genuss, mit Reiki eine Entspannungsrunde einzulegen. Diese Personen kennt man meistens gut genug, um über ihre „Krankheitsbilder“ auf dem Laufenden zu sein. Trotzdem bitte nachfragen: „Wie geht es Dir?“ und „Nimmst Du derzeit Medikamente?“. Behandelt man Fremde, sind diese Fragen unumgänglich! Reiki kann Medikamente verstärken oder abschwächen, haben Erfahrungen gezeigt. Doch keine Angst: Reiki ist eine sehr sanfte und harmonisierende Kraft, die dem Körper Gutes tut, ihn entspannt und die Selbstheilungskräfte fördert. Außerdem ist Reiki eine fließende Energie, die in niemanden „hineingepresst“ werden kann. Was der „Empfänger“ zulässt, entscheidet er selbst, der Behandelnde „bietet“ an.

Sowohl der Behandelnde wie der Behandelte sollten sich bei einer Reiki-Sitzung wohlfühlen, der Raum sollte „stimmig“ sein. Kerzen, Räucherwerk nach Geschmack und Wirkung sowie Blumen können für eine entspannende Stimmung sorgen. Die Kleidung ist am Besten bequem – wie es eigentlich immer sein könnte, die Schuhe werden ausgezogen und Schmuck (wenn es ok ist) wird abgelegt. Wichtig ist, dass der Behandelte nicht auskühlt oder sich „steif liegt“, Decken und Kissen also bitte griffbereit halten.

Der Behandelte kann natürlich die Augen offen behalten, obwohl sich diese erfahrungsgemäß gerne schließen , hat die Reiki-Entspannung erst einmal eingesetzt. Auch ein Austausch im Gespräch (was tut gut, wo stellt sich ein Wärmegefühl ein, welche Gedanken „kommen hoch“) kann dem Behandelten Sicherheit geben. Meistens wird bei einer Reiki-Sitzung jedoch geschwiegen, ein Gespräch findet im Nachhinein statt.

Vor der Behandlung wasche ich mit die Hände unter fließendem Wasser (Vorsicht mit stark duftenden Seifen!), dann bitte ich darum, Reiki-Kanal sein zu dürfen, dass die folgende Sitzung zum Wohle aller ist, und ich bitte um Gesundheit und Gesundung auf allen Ebenen für den Behandelten. Ich reibe meine Handflächen aneinander und spüre, wie Reiki verstärkt zu fließen beginnt. Bei mir äußert sich das in einem starken Wärmegefühl, besonders in den Handflächen. Das ist meine persönliche Erfahrung in der Energiearbeit. Bei anderen Behandlern kann es anders aussehen. Ich achte darauf, dass ich selbst gut geerdet bin und mit beiden Füßen (ebenfalls ohne Schuhe) fest auf dem Boden stehe.

Hier eine mögliche Abfolge ...

Die Behandlung beginnt mit dem Glattstreichen der Aura etwa 20 bis 30 Zentimeter über dem Körper des Liegenden (oder Sitzenden, bei der Kurzbehandlung), dazu liegt die linke Hand des Bahandlers auf seinem eigenen Hara (Verbindung), die rechte fährt vom Scheitel- oder Kronenchakra des Liegenden im besagten Abstand über den Körper nach unten bis zu den Fußsohlen. 

Das wird drei oder vier Mal wiederholt. Danach steht die 1. Position der Ganzkörperbehandlung an, die 2., usw. Jede Position wird rund 3 Minuten gehalten. Das ist eine Richtlinie, jedoch kein Muss. Schön ist es, wenn der Behandelnde seinem Gefühl (Intuition) folgt und Reiki an der Stelle auch etwas länger fließen lässt, wo es der Behandelte „braucht“. Mit ein wenig Übung findet man das gut heraus!

Am Ende der Behandlung und nach dem Erden verabschiedet sich der Behandelnde, in dem er seine linke Hand auf die Kreuzbeinplatte des Liegenden legt und dann noch ein paar Mal die Aura wie zu Beginn der Behandlung abfährt. Damit wird dem Behandelten die Verantwortung für sich und sein Leben „zurückgegeben“, die er für den kurzen Moment der Reiki-Erfahrung – und Entspannung - ablegen durfte. Als letztes stehen der positive Energiestrich (mit der rechten Hand schwungvoll vom 1. Chakra hoch über den Kopf des Liegenden, ohne diesen zu berühren!, also in der Aura!) und der innere Dank, Reiki empfangen und weitergegeben zu haben. Der Energiestrich stärkt die Aura zusätzlich. Wichtig ist auch, dass sich nun der Behandelnde „löst“. Die Energiearbeit ist beendet. Dazu werden die eigenen Hände aneinander gerieben, es wird hindurchgepustet, die Hände werden unter fließendem Wasser gereinigt.
Blume

Meistens bleibt der Behandelte gerne liegen, wenigstens für ein paar Minuten, manchmal muss er sogar geweckt werden, dann bitte sanft, vielleicht nach 10 oder 15 Minuten. Es ist also sinnvoll, den zeitlichen Rahmen entsprechend zu planen.Viele Menschen möchten nach einer Reikibehandlung gerne reden – über ihre Erfahrungen und Gefühle. Auch dazu sollte genügend Zeit vorhanden sein, allerdings ist es auch wichtig, dass der Behandelnde sich einen Zeitrahmen dafür setzt, der ihm gut tut! Bitte bei allen wunderbaren Erfahrungen mit Reiki nicht vergessen: Medizinische Diagnosen dürfen laut Gesetz nur vom Arzt, Psychiater, Heilpraktiker, etc abgegeben werden. Das gilt für medizinische Therapien genauso. Reiki kann das alles begleiten. So ist beobachtet worden, dass Reiki „Nebenwirkungen“ erträglicher macht, Medikamente besser „verdaulich“ werden lässt, usw. Im Zweifelsfall kann bei schweren Erkrankungen der behandelnde Arzt kontaktiert werden . Dabei geht es nicht um eine „Erlaubnis“ zur Reikibehandlung, sondern um Informationsaustausch.

Für den „Starter“ (frischgebackenen Behandler) und „offiziell“ ist Reiki als wirksame Ergänzung zur Hausapotheke zu betrachten. Was eine tolle Sache für sich ist. In jedem Fall ist Reiki eine hervorragende Gesundheitsvorsorge, frei von schädlichen Nebenwirkungen.

Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt: Wer sich mit Reiki beschäftigt und erkennt, was für wunderbare Möglichkeiten damit verbunden sind, wird immer neue Wege entdecken, sein Leben entspannter, gesünder, glücklicher, reicher, …. zu gestalten. Und das auch an andere Menschen weitergeben können, egal ob in einer Behandlung oder „einfach“ im täglichen Umgang miteinander. Ich wünsche Euch viel Freude dabei. 

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